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Das Modell einer instrumentierten Lendenwirbelsäule wurde zwischen 2002 und 2004 im Zusammenhang mit einem europäischen Projekt mit dem Namen DEVASPIM entwickelt und von IST, dem fünften europäischen Rahmenprogramm finanziert.
Aufgaben im Bereich F+E
DEVASPIM war ein Forschungs- und Entwicklungsprojekt, das darauf ausgerichtet war, einen virtuellen Assistenten für orthopädische Chirurgen und Implantathersteller zu entwickeln, um auf diese Weise dazu beizutragen, die Misserfolge aufgrund unangemessener Implantate oder Konfigurationen der Lendenwirbelsäule zu verringern. Dafür wurde ein neuartiges instrumentiertes Finiteelemente-Modell entwickelt, das sich auf die vorherigen biomechanischen Erfahrungen der teilnehmenden Forschungszentren stützt.
Die zwei F+E Teilnehmerzentren waren:
- Laboratoire de Biomecanique del ENSAM de Paris (Frankreich)
- Instituto de Biomecánica de Valencia (Spanien).
Beide Zentren sind Referenzinstitute für Biomechanik und Forschung im Bereich der orthopädischen Chirurgie in ihren jeweiligen Ländern.
Die Finiteelemente-Modelle (MEF) des Implantats, die Befestigungssysteme zur Durchführung einer Analyse zur Verbindung der Wirbelsäule mit dem Implantat enthalten, wurden unter Berücksichtigung ihrer mechanischen Eigenschaften entwickelt (+ klicken Sie hier, um mehr über die MEF zu erfahren).
Aus diesem Grund war es notwendig Probeverfahren zu entwickeln, um das biomechanische Verhalten (Steifigkeit) der verschiedenen Implantatkonfigurationen für die Wirbelsäule in Erfahrung zu bringen. Die erhaltenen Daten wurden zur Validierung der Konfigurationen der MEF verwendet. Die kommerziellen Implantate der Hersteller, die an dem Forschungsprojekt beteiligt waren, dienten zur Anpassung der Validierungsmethodologie und zur Erstellung einer Datenbank.
Später wurde über das Finiteelemente-Modell eine Parametrisierung der instrumentierten Lendenwirbelsäule durchgeführt. Dafür wurde die Definition eines Wirbelsäulenmodells notwendig, das sich auf das vorherige Modell eines gesunden Gelenks stützt, was eine rasche Modellierung der Pathologien und der möglichen Implantatkonfigurationen zulässt, die bei der Eingabe der Eingangsparameter zur Simulation ausgewählt werden können.
+ Laden Sie sich hier die Broschüre zu den Ergebnissen des Projekts Devaspim herunter.