MYWEBSPINE Customized expert system for presurgical planning and evaluation of spine. ORTHOSIM The European Simulation Service Provider for Orthopaedic Surgery

Unsere Leistungen

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MyWebSpine bietet registrierten Benutzern Simulationsdienste sowie den Zugang zu einer umfangreichen on-line Datei zu Simulationsergebnissen und zur Erörterung klinischer Fälle.

Der Simulationsprozess enthält mehrere Schritte:

  • Zu aller erst einmal muss der Benutzer zum Internet-Simulationsportal und dort seine Eingangsdaten eingeben (Eigenschaften des Patienten, zu untersuchendes Implantat und chirurgisches Protokoll).
  • Die Servicestelle wandelt dann die vom Benutzer eingegebenen Eingangsparameter in eine Makro um, die von dem Simulationsmotor im Forschungslabor und dem Besitzer des Modells gelesen werden kann.
  • Nach der Simulation wandelt der Service die Ergebnisse oder die von dem Programm des Finiteelemente-Modells verabreichten Ausgangsparameter in relevante Information um, die von dem Benutzer gelesen werden kann.

Die Benutzeroberfläche für den Ein- und Ausgang der Daten wurde entworfen, damit der Prozess für den Benutzer vereinfacht wird. Um den Betrieb zu optimieren, nahm bei der Ausarbeitung eine Validierungsgruppe teil.

EINGANGSPARAMETER DER SIMULATION

Alle Eingangsparameter können direkt von dem Benutzer über den Standardbrowser eingegeben werden (es wird der Microsoft Internet Explorer 6 oder eine spätere Version empfohlen).

Eine klinische Studie wurde angefertigt, um Informationen über die üblichsten Pathologien der mit Implantaten behandelten Lendenwirbelsäulen, die am Häufigsten angewandten chirurgischen Techniken und die verwendeten Informationen zur Vorbereitung einer Wirbelsäulenchirurgie zu erhalten:

1- Eigenschaften des Patienten.

Die Eingangsparameter dienen dazu, das Finiteelemente-Modell der Wirbelsäule an die Eigenschaften des Patienten anzupassen und um die Konfiguration des vom Benutzer vorgeschlagenen Implantats zu bestimmen.

In diesem Absatz muss der Benutzer vier Informationsdaten bezüglich des Patienten eingeben:

  • Die Größe und das Gewicht des Patienten.
  • Die Morphologie der Wirbelsäule; für diese Einstufung stehen zwei Optionen zur Verfügung, zum einen kann eine digitale Röntgenaufnahme eingefügt werden, über welche die anatomischen Stellen direkt ermittelt und angezeigt werden, und andererseits kann eine spezifische Verwaltungssoftware für klinische Daten benutzt werden (wie z.B. Surgiview®).
  • Die Unausgeglichenheit des Patienten wird über eine Werteskala mit den Bereichen von nicht vorhandener Unausgeglichenheit und schwerer Unausgeglichenheit gemessen.
  • Die Knochenqualität über eine Werteskala mit Bereichen von guter Knochenqualität bis schwere Osteoporose.

2- Beschreibung der Pathologie.

  • Die pathologischen Fälle. Die möglichen Pathologien werden nummeriert und in drei Blöcke aufgeteilt: Spondylarthrose, Spondylolisthese und Brüche.
  • Der betroffene Bereich. Der Benutzer wählt den betroffenen Bereich oder die Bereiche über eine interaktive Lendenwirbelsäule.
  • Die eingeschätzte Wiederherstellung. Für gewisse Pathologien besteht die Möglichkeit einer Restpathologie nach der Instrumentierung, die von dem Benutzer eingeschätzt werden muss, wobei eine anteroposteriore Verschiebung oder ein Höhenverlust angegeben werden müssen.

3- Definition des Implantats.

  • Implantatsysteme. Der Benutzer kann zwischen den verschiedenen vorgeschlagenen Implantatsystemen wählen. Dieses System wird in eine dieser drei Gruppen aufgeteilt und klassifiziert: Systeme, die am hinteren Teil befestigt werden, Systeme, die am vorderen Teil befestigt werden und Ersatzvorrichtungen.
  • Die Konfiguration des Implantats. Für die vorderen sowie hinteren Systeme müssen mehrere Aspekte bestimmt werden: die Implantatgeometrie, die Konfiguration des Implantats, die Einbausymmetrie und die Verwendung einer Querverbindung oder nicht.

4- Protokoll zur Implantatchirurgie.

Die bei einem Implantateinsatz angewandte Chirurgie kann entsprechend der chirurgischen Technik unterschiedlich sein. Eine typische durch Chirurgie verursachte Verletzung hängt mit dem vom Benutzer gewählten Implantat zusammen, doch der Benutzer hat die Möglichkeit, die Parameter dieser Verletzung auf manuelle Weise zu modifizieren.

Die Anwendung bietet außerdem die Möglichkeit, Vergleichsstudien zwischen zwei Implantatsystemen anzustellen.

Ein Schnellmenü steht während des Dateneingangsprozesses für alle Abschnitte der Simulation zur Verfügung, damit ein unmittelbarer Zugang zu jeglichem Schritt der besagten Datendefinition ermöglicht wird.

AUSGANGSERGEBNISSE DER SIMULATION

Das System stellt biomechanische Ergebnisse in grafischem Format bereit, die das Verhalten zwischen dem ausgewählten Implantat und dem Patienten darstellen sowie Referenzwerte für die entsprechenden Fälle, die mit Erfolg oder Misserfolg durchgeführt worden sind.

Die Tatsache, dass die Ergebnisse sich innerhalb normaler Grenzwerte befinden, bedeutet nicht, dass es keine mechanischen Komplikationen geben wird. Die Tatsache, dass die Ergebnisse deutlich über die Normalskala hinausragen, bedeutet einen wahrscheinlichen mechanischen Fehler, nicht mehr.

Auf der nebenstehenden Abbildung sehen wir das Beispiel für einen vom Simulationsmotor erstellten Ausgangsbericht. Alle Berichte sind im Bezug auf die Eigenschaften des Patienten und des Implantats persönlich gestaltet.

 


Wenn Sie bereits über einen Zugangskode und ein Passwort verfügen, klicken Sie hier an, um sich zu identifizieren und danach die Simulation zu beginnen.

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